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GleisGeisterei

Mitten in der Nacht taucht er plötzlich am verwaisten Bahnsteig auf: Giacomo, ein ominöser Fremder in Schwarz, der das Leben von manch einem im Ort gehörig durcheinanderwirbeln wird.

So auch von Standl-Hans, Besitzer des Bahnhofskiosks an diesem stillgelegten Landbahnhof. Hans hätte gerne eine zweite Chance im Leben. Hätte er damals Mona seine Liebe eingestanden, dann wäre in seinem Leben sicher alles besser verlaufen.

Am Bahnhof von Niederhinterbergkirchentalhausen geht es trotz totem Gleis turbulent zu. Schräge Ortsbewohner, einsame Herzen und Landstreicher lassen Hans keine Ruhe.

Da erkennt Hans, dass Giacomo ein Gleisgeist ist, der die Fähigkeit besitzt, in die Vergangenheit zu springen. Eine riskante Eigenschaft, die Hans sich zu Nutze machen will. Und ruckzuck wird ein bisschen an der Uhr gedreht.

Besetzung: 5 Damen, 4 Herren

Dekoration: auf einem Bahnsteig auf dem Land vor einem alten Bahnhofskiosk
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Giacomo taucht eines Nachts im Ort auf. Der geheimnisvolle Fremde ist nicht nur ein Gleisgeist, der die Fähigkeit besitzt, in der Zeit zurückzuspringen. Er ist auch tief menschlich, charmant, etwas schräg und hat einen Faible für schöne Frauen und „Amore“ im Allgemeinen.
Deswegen will er Hans, dem vom Leben enttäuschten Kioskbesitzer an einem stillgelegten Bahnhof, helfen, sein Liebesglück zu finden. Durch Zufall erkennt jedoch Hans, welch übersinnliche Fähigkeiten der Fremde mit italienischen Wurzeln besitzt, und zwingt ihn, ihm zu helfen. Denn Hans hat vor drei Jahren verpasst, seiner großen Liebe Mona seine wahren Gefühle einzugestehen. Aber hätte Hans nochmal die Chance von damals, dann würde alles anders werden.
Gleichzeitig tummeln sich zahlreiche Personen auf dem Bahnhof herum. Zwei lustige Landstreicher, die immer wieder das Dorf heimsuchen, der verpeilte Bürgermeister mit seiner Mona, zwei vitale Frauen, die jeweils unterschiedliche Interessen an Hans haben. Und zu guter Letzt das Radieserl-Reserl, eine herzliche, leicht vergessliche Witwe.
Als Hans die Chance bekommt, seinen Fehler drei Jahre zuvor auszumerzen, wirbelt der Zeitsprung noch viel mehr Schicksale durcheinander. Und das hat Konsequenzen – für alle.

Das Stück spielt humorvoll mit Zeitsprüngen in die Vergangenheit, die mit einfachen aber lustigen Mitteln auf der Bühne erzählt werden. Die verschiedenen Figuren sind irrsinnig witzig und manchmal einfach herzergreifend. Gleichzeitig lebt das spannende und überraschende Stück auch von dem außergewöhnlichen Bühnenbild, das einen Bahnsteig samt Kiosk und Bahnhofsklo auf dem Land darstellt. Die Bühnenkante wird zur Bahnsteigkante, und akustische Züge rauschen durch das Publikum.

Die benötigten Bahngeräusche sind über den Wilhelm Köhler Verlag zu erhalten, welche ohne GEMA- oder sonstige Rechte-Gebühren zum Zweck der Aufführung dieses Stückes verwendet werden dürfen.

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Pressestimmen:

"Mit der Auswahl des Stückes den Geschmack des Publikums getroffen! Die heitere Aufführung rund um einen Kioskbesitzer an einem verlassenen Bahnsteig hat so manche Überraschung zu bieten und sorgte für unzählige Lacher beim Publikum. (...) anhaltender Applaus. Eine wirklich sehenswerte Komödie." (Traunsteiner Tagblatt, 24.05.22)

"Wilde Zeitsprünge auf dem Bahnhofssteig. (...) Das Publikum war sichtlich begeistert von der leichten und lustigen Unterhaltung, die ihm geboten wurde: ein amüsantes Stück mit einer hintersinnigen Handlung und witzigen Dialogen. (...) Deftiger Humor gepaart mit einer intelligenten Handlung. Die Zeit vergeht bei der „Gleisgeisterei“ wie im Flug – und gleich dem Gleisgeist möchte man die Uhr zurückdrehen, um das Vergnügen nochmals zu erleben. Es lohnt sich in jedem Fall, denn nach vielen Irrungen und Wirrungen, einigen äußerst vergnüglichen Zeitsprüngen und lehrreichen Erfahrungen fügt sich zum Schluss für alle Figuren alles zum Besten – summa summarum ein Abend, der beste Unterhaltung bietet." (OVB, 07.10.22)