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Mucks Mäuserl Mord

Rote Gummistiefel! Das war das Auffälligste, das dieser seltsame Gast anhatte, der am Abend zuvor in der Gaststube vom „Roten Raben“ saß. Und niemand fand ihn sympathisch. Weder die neue Kellnerin, der eifernde Schankknecht, der mehr als geschäftstüchtige Dorfwirt noch die resolute Köchin mit ihren abstrusen Lügengeschichten. Und nun ist der ominöse Gast verschwunden.

Die schrullige, patente Pfarrersköchin Mucki und die herzliche, weniger patente Mesnerin Mausi, die seit Wochen regelmäßig im Vorratskeller der Dorfwirtschaft "einkaufen", um nicht zu sagen klauen, entdecken den leblosen Kerl samt Gummistiefel und riechen Mord. Der Detektivinstinkt der beiden Jungfern ist geweckt.

Und die Liste der verdächtigen Personen wird mit dem sonderlichen Dorfgrattler Buckl und der arroganten Ludmilla, Schwester des Gummistiefelmämmchens, noch länger. Eine heitere und abstruse Jagd auf den Mörder beginnt.

Aber, pssst, immer mucksmäuschenstill, sonst scheucht man den Mörder auf.

Besetzung: 5 Damen, 3 Herren

Dekoration: vollgestopfter Kellerraum der Dorfwirtschaft "Roter Rabe"
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Mucki, Pfarrersköchin und Krimiliebhaberin, und Mausi, die etwas naive Mesnerin und Kleinbäuerin, sind herrliche Frauenfiguren. Sie bedienen sich schon seit Wochen regelmäßig im Vorratskeller der Dorfwirtschaft. Auf gut deutsch: Sie klauen. Dabei werden sie immer wieder gestört. Die neue Kellnerin Hedi scherzt im Keller gerne mal mit dem Schankknecht Harri herum. Der Wirt hat ein Geheimnis, das er seiner Schwester und Hausköchin Kuni hier eröffnen will. Und auch der Dorfgrattler, der bucklige Buckl, schleicht dort unten herum.
Da entdecken die beiden schrulligen Diebinnen in der Kühlkammer einen leblosen Kerl in roten Gummistiefeln, der steif an einem Kleiderbügel baumelt. Da sie nicht zur Polizei gehen können ohne sich selbst zu verraten, erwacht in ihnen der Detektiv. Aber es verhalten sich irgendwie alle verdächtig. Als auch noch die Schwester vom Gummistefelmännchen auftaucht, wird es immer verworrener.

Eine sehr heitere und abstruse Jagd auf den Mörder beginnt. In einem fulminaten Finale kommt die Lösung des Falles zu Tage. Ob wer darauf getippt hat?

Das Stück lebt von seinen schillernden Figuren, einer spannenden und herzerfrischend lustigen Mörderjagd und den pointenreichen Wortgefechten. Der atmosphärische Spielraum eines vollgepfropften Kellerraumes ist perfekt für dieses Katz und Maus-Spiel in einem bayrischen Dorf.
Als kleines Schmankerl obendrauf, kann man das Publikum bis zur zweiten Pause mitraten lassen, wie die Lösung des Falles aussieht. Einen Vorschlag für einen Fragebogen finden Sie im Textbuch.

Das Stück ist im Juni 2019 erschienen und beim Wilhelm Köhler Verlag erhältlich.

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Pressestimmen:

"Es gibt Thea­ter­abende, bei denen man freund­lich lächelt, höf­lich applau­diert und danach nach Hause geht. Und es gibt „Mucks Mäuserl Mord“. Hier lacht man nicht – hier pru­stet man. Hier kichert man nicht – hier gibt es herz­haf­ten, ehr­li­chen, befrei­en­den Thea­ter­spaß, der im besten Sinne weh­tut, näm­lich in den Bauch­mus­keln. Schon die Aus­gangs­lage des Stücks ist so schräg wie genial: Ein selt­sa­mer Gast mit Hut zu leuch­tend roten Gum­mi­stie­feln taucht im Dorf­wirts­haus auf, benimmt sich merk­wür­dig, ver­schwin­det plötz­lich und wird am näch­sten Mor­gen im Kühl­haus hän­gend auf­ge­fun­den. Zurück blei­ben Fra­gen, Ver­wir­rung, jede Menge Ver­däch­tige und vor allem eine ganze Bühne voll herr­lich durch­ge­knall­ter Dorf­be­woh­ner. (...) Und das Publi­kum? Es lacht nicht nur – es ver­wei­gert teil­weise sogar frei­wil­lig das Atmen, um keine Pointe zu ver­pas­sen. Es wird geschmun­zelt, geki­chert, Trä­nen flie­ßen, und zwi­schen­durch ist man tat­säch­lich gespannt, wie sich die­ser „Dorf­krimi“ wohl auf­lö­sen wird. Denn bei aller Komik bleibt die Geschichte cle­ver sowie tem­po- und span­nungs­voll erzählt. Man möchte wirk­lich wis­sen: Wer steckt hin­ter den roten Gum­mi­stie­feln und was ver­bin­det den omi­nösen Besu­cher mit der Dorf­ge­meinde? Kurz gesagt: „Mucks Mäuserl Mord“ von Autor Ralph Wall­ner ist keine nette Abend­un­ter­hal­tung – es ist ein lokalthea­tra­li­scher Voll­tref­fer. Ein Stück, das beweist, dass Kul­tur im länd­li­chen Raum quick­le­ben­dig, frech, char­mant und höchst unter­halt­sam ist. Bitte mehr davon!" (Illertisser Zeitung, 30.12.25)

"Nervenkitzel im Wirtshauskeller! Das Stück hält das Publikum in Hochspannung und malträtiert die Lachmuskeln. (...) Klingt nach Alfred Hitchcock, dem Meister der „Suspense“, der wie keiner vor ihm Horror, Spannung und Humor zu verbinden verstand. Die Hitchcock-Formel bringt kein Theaterautor besser als Ralph Wallner auf die Bühne. Noch mehr sogar: Keiner trifft den Zeitgeist, so wie er." (Merkur, 04.11.19)

"Mordsgaudi bei Mucks Mäuserl Mord! Das Stück begeisterte das Publikum mit Witz, Elan, rasanten Spielszenen und deftigen Dialogen. Spaßig, mitreißend, turbulent und mit vielen überraschenden Aspekten amüsierten sich die Zuschauer köstlich bei dem bayerischen Wirtshauskellerkrimi mit Einbruch, Steuerhinterziehung und Mord." (OVB, 15.10.19)

"Grandios! Man traf mit dem Wirtshauskrimi mitten ins humoristische Herz der Zuschauer. (...) Herzhaft lachende Zuschauer und viel Szenenapplaus sprachen für sich." (OVB, 08.01.20)

 
 
 
 
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